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Kommentare: 4
  • #1

    OTTO S. (Dienstag, 13 Dezember 2016 12:22)

    ANGEKOMMEN AM OLYMP - ES LEBE VINYL!!!

    EIN GROSSES DANKE AN FRANZ HAUER

    Zur Geschichte:
    Ich habe den Franz erstmals auf der Klangbilder im Jahre 2014 kennengelernt. Fasziniert konnte ich eines seiner Eigenbaulaufwerke bewundern. Kurz ins Gespräch gekommen, hat er mir erörtert, dass er auch bestehende Laufwerke inkl. Tonarm einem klangfördernden Tuning unterziehen kann und dies zu einem sehr attraktivem Preis.
    Ich habe ihm erzählt, dass ich einen Transrotor Panda ( der wird nicht mehr gebaut ) besitze. Er war sofort sehr daran interessiert diesen zu tunen. Aber gut Ding braucht Weile.
    Dazu muss aber sagen, dass ich einer von der Sorte bin, der nicht überstürzt in ein Projekt geht, sondern die Dinge eher reifen lässt.
    Nach weiteren Besuchen der Klangbilder in den Folgejahren und weiteren Gesprächen mit dem Franz, habe ich dann im Jänner 2016 einen persönlichen Termin bei ihm in seinem Vinylreich in Pfaffenschlag wahrgenommen. Dort angekommen wurden wir ( ich hatte meine Frau dabei ) sehr herzlich empfangen. Man sollte sich auf jeden Fall ordentlich Zeit nehmen, einen halben Tag sollte man schon einplanen, denn den wird man brauchen und ich kann Euch sagen die Zeit verfliegt. Immer wieder holt der Franz ein Vinylschätzchen nach dem anderen aus seinem immensen Fundus und man ist im 7. Himmel. Sogar meine Frau ist begeistert, obwohl die für unser Hobby eher wenig Verständnis mitbringt – so nach dem Motto:„ ein Lautsprecher, der größer ist als eine Zündholzschachtel, hat nichts im Wohnzimmer zu suchen „.

    Ich habe meinen TR mitgebracht und der Franz hat festgestellt, dass der ja noch wie neu ist, speziell das Lager. Ich muss sagen, dass ich in den letzten Jahren eigentlich wenig bis gar nicht das Medium Vinyl benutzt habe, was aber vielleicht daran lag, dass die Tonarmgeometrie von meinem damaligen Händler absolut falsch eingestellt war, was zu Verzerrungen zum Plattenende hin und auch sonst zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt hat.
    Das sollte sich ab jetzt aber ändern. Wie schon gesagt – ein Projekt muss reifen – und man muss schon Geduld mitbringen, wenn man mit dem Franz ein „ gemeinsames „ Tuningprojekt startet.
    Nach vielen Telefonaten zwischendurch und einiger Mails wurde im Oktober dieses Jahres das Projekt endgültig definiert, nachdem auch der finanzielle Rahmen – sprich die endgültige monetäre Obergrenze vereinbart wurde. ABER Leute ich sag es Euch – das lange Warten und die Investition zahlt sich aus – was heißt ? Das klangliche Ergebnis spricht für sich. Ich habe letzte Woche als ER endlich nach sehnlichstem Warten, ankam geglaubt ich traue meinen Ohren nicht, abgesehen davon, dass auch optisch der neue TR alles schlägt, was ich kenne, aber da sind die Geschmäcker ja zum Glück verschieden. ICH habe meine Anlage noch nie so natürlich und musikalisch, so sauber und detailreich mit trockenen konturierten Bässen und feinauflösend gehört. Ich wusste gar nicht, dass meine Anlage so spielen kann. Die Instrumente und Stimmen stehen plastisch greifbar im Raum. Man hört auf einmal Details von denen man bisher gar nicht wusste, dass diese Informationen auf der Platte sind. Man lernt seine Plattensammlung neu kennen und schätzen.
    Der Franz hat es geschafft im Wissen und Kenntnis meiner bestehenden Anlage den Plattenspieler so zu tunen bzw. NEU zu erschaffen, dass dieser in Verbindung mit meinem bestehenden System die Musik in meinem Hörraum zu neuem Leben erweckt.
    Besser ist nur LIVE und ich sage Euch - das muss mal eine Liveperformance so bringen. Ich bin mehr als begeistert.
    Lieber Franz – Ich danke Dir.
    PS: Ich kann nur jedem raten sich auf ein Abenteuer mit dem Franz einzulassen, aber bringt auch Geduld mit und seit dem Franz nicht böse, wenn es etwas dauert – Aber es zahlt sich aus !!!
    PS: Ich werde weiter berichten
    BILDER DEMNÄCHST AUF FRANZ’s HOMEPAGE
    OTTO S. Dez. 2016

  • #2

    Herbert Enne (Donnerstag, 15 Dezember 2016 22:36)

    Franz war so nett und borgte mir eines seiner Top-Cinchkabel zum Vergleich mit meinem aktuellen Cinchkabel. Dieser Test fand nur in meiner Digitalkette statt, da mein Plattenspieler gerade beim Tuning ist. Zuallererst hörte ich meine aktuellen Lieblingsstücke die ich sehr gut kenne, und spielte sie mit dem alten Cinchkabel. Dann wurde prompt auf die neuen Cinchkabel gewechselt. Was sich jetzt getan hat, ist schwer in Worte zu fassen. Angefangen von den Stimmen bis zu den Instrumenten wird alles realer dargestellt. Das ganze ist einfach homogener oder besser gesagt musikalischer.
    Eines weiss ich jetzt schon. Es wird die komplette Cinchverkabelung auf die vom Franz getauscht. Dieses Teil ist jeden Cent wert.

    Franz, nochmals herzlichen Dank.

    Herbert - Dez. 2016

  • #3

    Erich Walitsch (Sonntag, 26 Februar 2017 21:36)

    Back to the roots ..... mit Platten, Kassetten und Tonbandmaschinen bin ich aufgewachsen .... mit Deep Purple, Black Sabbath und Led Zeppelin haben wir die Stereoanlagen unserer Väter zerstört ... aber staubiges, krächzendes und knisternerndes Klump konnte ich nicht mehr ausstehen, bei jedem Schritt hüpfte die Nadel irgendwo hin ... und wenn Oma Staub wischte war die Nadel mit Sicherheit mitweggeputzt! Die CD erlöste mich von all dem Übel! Ach ja, war da sonst noch was? Klang? Egal, die CD hat sauber (abgeschnitten) abgespielt, krächzte und knisterte nicht!
    30 Jahre später ... ich habe, warum auch immer, alle meine Platten aufgehoben, und denke datüber nach mir wieder einen Dreher zu besorgen, auch ein Bisschen wegen der Optik, und erinnere mich an einen Plattenspieler den der Vater eines Freundes im Wohnzimmer stehen hatte, für damalige Verhältnisse, Mitte der 70er, ein unerschwinglich sündteures Ding, es war ein Marantz 6300. Genau den wollte ich haben! Über ein Jahr dauerte die Suche nach einem Gerät in einigermassen gutem Zustand, zu einem fairem Preis. Aber zu hause kam ich bald dahinter, dass er so seine Macken hat ... ein Kanal fiel dauernd aus, er lief zu schnell, die Geschwindigkeit ließ sich nicht regeln, der Tonarm war verjustiert usw ... eigentlich ein teurer Schrott. Ärger kam auf!
    Die Freude sank gleich zum Nullpunkt und wollte ihn eigentlich wieder los werden. Nach Wochen reifte der Entschluss, einen Rettungsversuch starte ich, und schaute ins Internet, ob es überhaupt einen Plattenspielersanierer gibt .... und so stieß ich auf die Webseite von Herrn Hauer und rief ihn an, ob er mir vielleicht helfen kann. "Bringen's eahm amoi vurbei, i schau' man au" hat er gesagt und das habe ich dann getan! Jetzt bin ich sehr froh, den Schritt gemacht zu haben und ein wenig Geld investiert zu haben, denn jetzt ist der Dreher sicher in einem weit besseren Zustand als er je wahr!
    Und der Klang? CD's sind was für Schweinsohren hat mir mal wer gesagt, er hatte Recht! Besten Dank Herr Hauer!

  • #4

    Herbert Enne (Samstag, 10 Juni 2017)

    Hatte das Vergnügen bei Franz wieder eine neue Entwicklung kennenzulernen.
    Diesmal war sein Lautsprecherkabel an der Reihe. Er war wieder so nett, und hat mir eines geborgt. Dieses konnte ich mit einem Freund in meiner Kette ausgiebig probehören. Wir spielten nur LP's auf einem modifizierten Thorens Plattenspieler.
    Das war so beeindruckend, das wir uns zwingen mussten die Sitzung um Mitternacht abzubrechen, ansonst wären wir die ganze Nacht vor der Anlage gesessen.
    Kurzum gesagt, bei der Wiedergabe hat sich einiges getan. Es war einfach musikalischer, detailgetreuer, genauer, mehr Raum, usw. Das muss man einfach gehört haben. Ich kann jeden nur empfehlen, wenn er ein einigermassen vernünftiges Laufwerk hat, dieses bei Franz modifizieren zu lassen. (z.b. wenn jemand einen alten Thorens, Lenco, Dual,... usw. hat)
    Dies kostet nicht die Welt. Der Mehrwert ist unbezahlbar. Und wichtig wäre auch gleich die komplette Verkabelung von ihm mitzunehmen. Aber unbedingt vorher mit ihm Kontakt aufnehmen, um eine vernünftige Lösung zu finden.